herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände,
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Auch hier kann wieder an die jeweiligen thematischen Module angeknüpft werden. Die dort erarbeiteten Wandzeitungen und Arbeitsblätter können unter dem Gesichtspunkt der Absicherung vor Verschuldung weiterbearbeitet und die dort bereits entwickelten Handlungsstrategien ergänzt werden.
Methodentyp: |
Fiktive Schuldnergeschichte umschreiben |
|---|---|
Ziele: |
Handlungsmöglichkeiten zur Vermeidung und zur Bewältigung
von Verschuldungs- und Überschuldungssituationen entwerfen |
Inhalte: |
Soziale und wirtschaftliche Entwicklung eines Haushalts darstellen, der nicht in die Überschuldung |
Dauer: |
60 Minuten |
Material: |
Abstiegsszenario, Wandzeitung, Stifte, Pinn-Nadeln, DIN-A0-Plakate |
Anleitung:
Die Schülerinnen und Schüler kennen das Abstiegsszenario und sollen anhand der bereits bearbeiteten
Arbeitsblätter die jeweiligen "Knackpunkte" der "Verschuldungskarriere" herausarbeiten,
Handlungsalternativen entwerfen und kommentieren. In Gruppenarbeit können für die fiktiven Personen
"Dennis" und "Jasemin" verschiedene Handlungsoptionen herausgearbeitet werden.
Arbeitsauftrag:
"Arbeitet heraus, warum Dennis und Jasemin im vorliegenden Abstiegsszenario immer weiter "in die Miesen"
kommen. Wo hättet ihr anders gehandelt, und wie hättet ihr gehandelt? Geht dabei in verschiedenen
Zeitabständen vor und haltet die Veränderungen in der sozialen Entwicklung, der wirtschaftlichen und
juristischen Entwicklung jeweils auf einem DIN-A0-Plakat fest. Dazu habt ihr 20 Minuten Zeit."
Im Plenum werden dann die Plakate an einer Wandzeitung befestigt und alle Szenarien vorgestellt und diskutiert.
Alternative:
Das selbst entwickelte Abstiegsszenario kann in gleicher Weise bearbeitet werden.