herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände,
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Methodentyp: |
Videofilm / Bildgeschichte / Diskussion |
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Ziele: |
Sensibilisieren für die Verknüpfung "Geld und Liebe" und "Schulden und Arbeitsplatzverlust" |
Inhalte: |
Wie Lebenswege in die Verschuldung beginnen können, Bürgschaften |
Dauer: |
30 – 40 Minuten (davon 3 – 5 Minuten Auszug aus dem Videofilm oder 13 Minuten Videofilm komplett) |
Material: |
Videofilm "Cash for Kids" und / oder Bildgeschichte |
Anleitung:
Dieser Videofilm beschreibt knapp und prägnant in drei Szenen den billigen Weg in die teure
Überschuldung. Anstelle des 13 Minuten dauernden Films bzw. als Vertiefung, kann die identische Bildgeschichte
aus der
"Zukunftswerkstatt Schuldenprävention" als
Diskussionsgrundlage verwendet werden (eventuell als Kopiervorlage benutzen).
Die glitzernde Konsumwelt lockt tagtäglich mit „supergeilen” Produkten, die scheinbar umsonst oder ganz billig sind. „Wenn ich das Teil hätte, würde die Clique Augen machen!” Das Teil ist ein hypermodernes Handy, die Anerkennung im Freundeskreis ist damit gewiss und es ist kostenlos. Doch der Schein trügt, denn der Vertrag ist teuer. Mit 320 Euro am Monatsende zu teuer für einen Schüler.
Auch das krasse Cabrio ist über einen Kleinkredit mühelos zu finanzieren. Doch was machen, wenn plötzlich der Arbeitsplatz verloren geht? Was machen, wenn der teure Sofakauf trotz Superrabatt und angenehmer Ratenzahlung plötzlich zur Schuldenfalle wird, weil durch unvorhergesehene Ereignisse die „Kohle plötzlich alle” ist?
So können Lebenswege in die Verschuldung beginnen. Ob das so sein muss, und ob aus der Verschuldung eine schier unentrinnbare Überschuldung wird, lässt der Film offen. Antworten auf diese Fragen zu finden, ist Aufgabe der Schülerinnen und Schüler.
Alternativ kann auch der Film "Hoppla, was kostet die Welt?" eingesetzt werden.