herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände,
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 – 7 können sich statt mit der Traumwohnung mit dem eigenen Kinder- bzw. Jugendzimmer befassen. Diese Übung kann auch in den höheren Klassen durchgeführt werden.
Methodentyp: |
Zählung; Auflistung (Hausaufgabe und Arbeit in der Klasse) |
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Ziele: |
Einen realistischen Überblick über die eigenen Einrichtungsgegenstände und den eigenen „Besitz” zu bekommen und deren „Wert” zu realisieren |
Inhalte: |
Zusammenstellung aller Möbel, Einrichtungsgegenstände und Spiele, Gegenstände etc. im eigenen Zimmer |
Dauer: |
Hausaufgabe je nach Intensität der Bearbeitung und nach Ausstattung der Zimmer ca. 90 Minuten; Auswertung und Diskussion ca. 45 Minuten |
Material: |
Aufzählung und Wertermittlung, Versandhauskataloge, Prospekte mit Preisangaben usw. |
Anleitung:
Die Zählung und das Eintragen der „Gegenstände” sollen als Hausaufgabe erfolgen. In der Schule werden dann
mithilfe von Versandhauskatalogen die Preise annähernd geschätzt. Dies kann in Gruppen- oder in Einzelarbeit
erfolgen. Es ist hierbei wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich nicht einem Druck ausgesetzt
fühlen und untereinander nicht konkurrieren.
Die Auflistungen sollen als Diskussionsgrundlage dienen und die Augen dafür öffnen, welche finanziellen „Werte” hinter den eigenen Besitztümern stecken. Aus diesem Grund ist auch eine korrekte Auflistung der Preise nicht nötig, lediglich Übertreibungen bei den Schätzungen sollten vermieden werden. Der Aha-Effekt wird durch die Gesamtsumme erzeugt, die in den meisten Fällen so nicht erwartet wurde.
Anschließend werden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, in Zweiergruppen sich gegenseitig zu erzählen, welche Erfahrungen sie bei der Zählung und Auswertung gemacht haben. Niemand muss mehr erzählen als er oder sie preisgeben möchte!!
Erfahrungsgemäß gibt es in der Klasse ein großes Staunen über die Vielzahl der Gegenstände und ihren monetären Wert, so dass sich eine Diskussion um die eigenen Wünsche und Bedürfnisse und die Möglichkeiten ihrer Erfüllung direkt anschließt. Im Anschluss können die Frage nach der Risikoabsicherung oder nach den Einflüssen auf Konsumentscheidungen thematisiert werden.