herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände,
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Methodentyp: |
Rollenspiel |
|---|---|
Ziele: |
Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensstilvorstellungen und deren Folgen (Verschuldung) |
Inhalte: |
Unterschiedliche Lebens- und Konsumstile, Wertvorstellungen |
Dauer: |
ca. 30 – 45 Minuten |
Material: |
Anleitung:
Die Spielgruppen benötigen jeweils ihre entsprechende Situationsvorgabe
Klein aber mein (kopiert). Jeder Schüler braucht
seine Rollenkarte (ebenfalls kopiert), wobei es spannender wird – auch für die Spielgruppe selbst –, wenn
alle ihre Rollen gut kennen und sie dementsprechend ausspielen und nicht ablesen.
Es sollte darauf geachtet werden, dass der Spannungsbogen bei der Präsentation für die zuschauenden Schüler
und Schülerinnen nicht überzogen wird, etwa durch zu langatmiges Ausspielen der einzelnen Szenen.
Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit unterschiedlichen Lebensstilvorstellungen auseinandersetzen
und erkennen, dass damit auch unterschiedliche Kosten und möglicherweise Schulden verbunden sind.
Die Rollenbeschreibung ist bewusst überspitzt und damit in der Realität eher unwahrscheinlich. Es geht aber darum, durch die Überzeichnung unterschiedliche Lebensstilvorstellungen wahr zu nehmen und zu benennen.
Die Namen der beteiligten Personen sollten je nach Klassenzusammensetzung geändert werden. Unterschiedliche Herkünfte usw. können berücksichtigt werden. Möglicherweise gibt es auch andere Überzeichnungen, die sich für die Gestaltung des Rollenspiels eignen. Veränderungen sollten jederzeit genutzt werden.
Aus: Stange, W., Gnielczyk, P: Schuldenprävention. Eine Zukunftswerkstatt, Berlin 2000, S. 134f.