herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände,
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Methodentyp: |
Übung, Planen und Kalkulieren |
|---|---|
Ziele: |
Finanzierungsmöglichkeiten für die Wunscheinrichtung
entwickeln und mit den eigenen Möglichkeiten abgleichen, Risiken versichern, Angebote einholen und
vergleichen |
Inhalte: |
Die vorher erarbeiteten Prioritätenlisten für die Wohnungseinrichtung werden hinsichtlich ihrer Finanzierbarkeit bearbeitet |
Dauer: |
60 Minuten |
Material: |
Kataloge, vorhandene Prioritätenlisten und Meine erste Wohnung,
Ratenkaufbedingungen des Versandhandels, Informationen über Dispositionskredite und Konsumkredite von Banken und Sparkassen |
Anleitung:
Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Situationsvorgabe
Meine erste Wohnung. Die bereits erarbeiteten Listen
mit den für sie wichtigen Einrichtungsgegenständen sollen ebenfalls herangezogen
werden. Außerdem sollten die Jugendlichen eine Liste anlegen mit Einrichtungsgegenständen, die sie bereits besitzen und die sie anschaffen müssen.
Die Kosten werden addiert und mit dem Gesamtbudget verglichen. Anschließend sollen sie in Stillarbeit ihre
Planung überarbeiten und Handlungsalternativen formulieren. Hierbei sollen auch Finanzierungsmöglichkeiten
wie Kredite eingebaut und Abweichungen von Sparplänen zugelassen werden.
Danach folgen Zweiergespräche, in denen sich die Schülerinnen und Schüler ihre Planungen gegenseitig
erklären. Im abschließenden Plenum sollen dann u. a. folgende Aspekte erörtert werden:
Modifiziert nach: Stange, W., P. Gnielczyk: Schuldenprävention. Eine Zukunftswerkstatt, Berlin 2000, S. 119f.