herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände,
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Hier sollen
grundlegende Inhalte
wie Eröffnung eines Girokontos, Erteilung von Einzugsermächtigungen, Einrichtung von Daueraufträgen etc.
aus dem Modul "Finanzen im Griff" wiederholt werden. Außerdem werden Ratenkredit, Dispositionskredit
und Leasing eingeführt und besprochen.
Der
Wunschlebenslauf dient als Übungsinstrument für mittel- und langfristige (Lebens-) Planung. Dies ist
für Jugendliche besonders wichtig, denn Untersuchungen haben gezeigt, dass Jugendliche häufig nicht in der
Lage sind, über einen Zeitraum von einem Jahr hinaus zu planen.
Er kann auch im Vorfeld (z.B. als Hausaufgabe oder im Basismodul "Finanzen im Griff") erarbeitet werden,
wenn die Zeit im Unterricht zu knapp ist. Sollten mehr als die drei Basismodule bearbeitet werden, kann
der Wunschlebenslauf für alle Module eingesetzt werden. Nach Möglichkeit sollte nicht darauf verzichtet
werden, da in der Konfrontation von Wünschen und Vorstellungen einerseits und der Betrachtung von fiktiven
"Abstiegsszenarien" andererseits für die Jugendlichen die Bedeutung von finanziellen Grundkenntnissen
deutlich wird.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
Mithilfe der verschiedenen Wandzeitungen, die in diesem Modul angefertigt werden, sowie der verschiedenen Arbeitsblätter (mit den Dokumenten des Lernprozesses) wird reflektiert, in welchem Spannungsverhältnis sich die Jugendlichen befinden. Das erfordert für jeden einzelnen eine persönliche Orientierung bzw. das bewusste Erarbeiten von Handlungsstrategien für die Gegenwart und besonders für künftige Ereignisse. Von hier aus können dann Lösungsmöglichkeiten für die je persönliche Lebenssituation entwickelt werden.